Bildung & Erziehung

Die Lehrerin zu Fritzchen im Mathematik-Unterricht:

"Was ist 5 minus 2?" 

Fritzchen weiß es nicht, also will ihm die Lehrerin es veranschaulichen:

"Also pass auf:  5 Vögel sitzen auf einer Stange, und einer erschiesst 2 davon, wie viele bleiben sitzen?"

Fritzchen: "Keiner, - die anderen fliegen ja weg."

Lehrerin:  "Das ist zwar nicht was ich meinte, aber mir gefällt wie du denkst" .

Das spornt Fritzchen jetzt natürlich an, ein Rätsel für die Lehrerin zu finden, und am nächsten Tag fragt er sie :

"Drei Frauen sitzen auf einer Bank und essen Eis:  Eine leckt ihr Eis, eine beisst in ihr Eis und die dritte lutscht an ihrem Eis. Welche von den Dreien ist verheiratet?"

Die Lehrerin wird ein bisschen rot und antwortet: "Diejenige, welche ihr Eis lutscht?"

Fritzchen: "Nein, die mit dem Ehering. Aber mir gefällt wie Sie denken".
 

 

Stoll, Clifford: "LogOut" - Warum Computer nichts im Klassen-zimmer zu suchen haben und andere High-Tech-Ketzereien"

Kein Zweifel, dass Computer nützlich sein können, doch wie gross ist der Segen der schönen neuen Datenwelt wirklich?
 
Hier seien einige Kapitel erwähnt, z.B.:

- "Die Arroganz der Technikfreaks"
- "Die Tyrannei der Hässlichkeit"
- "Versuchskaninchen für Software"
- "Information ist Macht"
- "Verfallsdatum vorbestimmt" 
usw....

Ein Beispiel: "Man muss immer bedenken, dass Software nichts anderes als eine ausgeklügelte Folge von Anweisungen ist. Auch die hochgezüchtet-sten Computerprogramme sind nur ein Haufen logischer Anweisungen, die von den Programmierern auf den letzten Drücker geschrieben wurden, gele-gentlich undokumentiert sind und trotzdem die genaueste Einhaltung der Regeln erfordern.

Wie könnte man aber jemanden nennen, der fremden Anweisungen nicht folgen will? Vielleicht einen Querdenker oder jemanden, der sich seine "eigenen" Gedanken macht.

Die Weigerung, einfach nur die Gedanken anderer auszuführen, ist nämlich ein wesentlicher Bestandteil von Kreativität. Für Menschen, die Lösungsvorschläge anderer nicht nur kopieren können oder wollen und statt dessen lieber ihre eigenen Wege finden, ist der Computer ein Hindernis. Es sind die erfindungsreichen und kreativen Denker, welche von Computern frustriert werden."

"Querdenker", welche uneigennützig und alle Freizeit opfernd mit eigenen Webseiten im Internet hinweisen auf die Menschen verachtenden Pläne und furchtbaren, zerstörerischen Machenschaften der Insider und Hintergrund- Informationen verbreiten, die jedem vernünftigen Menschen klar machen, "dass es so nicht weitergehen kann" - solche Querdenker werden inzwischen direkt aus den USA mit "Trojanern" und Software killenden "Computerviren" beglückt, so dass sie sich zeitraubend mit schwerwiegenden und kostspieli-gen Computer-Problemen beschäftigen müssen, statt kreativ sein zu können.

Antivirus-Programme erkennen solche Trojaner und Viren der CIA und NSA oft nicht (wohl deshalb, weil die Softwarefirmen entsprechende Anweisungen erhielten...) und bieten daher keinen sicheren Schutz vor solchen Angriffen. (tst)
 

252 Seiten, S.Fischer, ISBN  3-10-040220-0