Was in Haiti nun wirklich geschieht

Seismogramm vom Erdbeben am 12. Januar 2012 um 21.53h in Haiti

Die folgende Mail widerspricht total den allgemeinen Schilderungen in den Mainstream-Medien und bedarf der sofortigen Überprüfung und allen-falls der entsprechenden Informierung und neuen Ausrichtung der Hilfs-kräfte.

Ich habe deshalb einem Freund in Deutschland angerufen, nachdem ich ihm diese Mail sandte und ich veröffentliche hier seine Stellungnahme, damit meine Leserinnen und Leser sehen können, wie hier über dieses Katastrophengebiet die Meinungen auseinandergehen und von verschiedenen Standpunkten aus natürlich auch ganz verschiedene Ansichten resultieren.  Also VORSICHT mit Verallgemeinerungen - weiter verfolgen was gesagt und geschrieben wird prüfen, was geglaubt werden kann!

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Was wirklich abläuft in Haiti !  Gruss Christoph

Eine Mail aus dem betroffenen Gebiet...

verfasst von Maylin, 20.01.2010, 11:20
(editiert von Maylin, 20.01.2010, 11:21)

Eine Userin hat folg. Mail zur Verfügung gestellt, die sie von einer Freundin aus d. betroffenen Gebiet erhalten hat. Ich kopiere die Mail hier mal 1:1 ins Forum. Die Erlaubnis dafür habe ich von ihr erhalten.

Hallo xxx, herzlichen Dank für deine mail.  Erst einmal ganz schnell meine Rückmeldung. Das Beben von Haiti hat uns zwar auch geschüttelt, aber nur mit kleineren Schäden.

Hier ganz kurz ein Statement meinerseits, damit Du zu den vielen irrigen Informationen etwas aus der Nähe bekommst:

1. Der Flughafen Port-au-Prince wird als zerstört erklärt, somit können keine Flugzeuge dort landen. Offiziell wird das gesagt. Augenzeugen berichten, dass das nicht wahr ist. Nur die Amerikaner dürfen dort landen. Wird geheim gehalten. Der Airport ist voll funktionsfähig und vom Erdbeben gar nicht betroffen gewesen. Hilfsorganisationen müssen wieder zurück in ihre Länder. Santo Domingo und Puerto Plata - hier in der Dom. Rep. - hat all diese Flugzeuge rumstehen. Eine andere öffentliche Stellungnahme sagt, der Flughafen ist übervoll mit Hilfsflugzeugen, so dass leider ( auch) niemand mehr landen kann und darf. Der Chef der Schweizer Hilfsorganisation, der nur bei Erdbeben mit seinen Profileuten anfliegt, ist zurück gewiesen worden. Dieser Chef ist ein Onkel unserer Schweizer Familie. Also das sind Infos aus erster Hand.

2. Um ins Land reinzukommen, muss man trotz gültiger Papiere "Eintritt" bezahlen (die Grenze ist ansonsten geschlossen) an die Amerikaner. Sofort werden einem die Spenden aus den Händen gerissen.

3. Es gibt keinen Tropfen Wasser in der Stadt, keine helfenden Truppen oder Menschen, die dafür vorgesehen sind.

4. Die noch Lebenden liegen neben den stinkenden, verwesenden Leichen, aus Angst, es könnte noch einmal beben.

5. Der viele Regen schwämmt die Verwesungsmasse durch alle Strassen. Es stinkt bis zum Himmel.

6. Die, die jetzt noch überlebt haben, dürfen das Land nicht verlassen.

Siebentes. Die Familie von meinem Gärtner hat komplett überlebt. Welch ein grosses Wunder. Sie haben nichts zu essen und nichts zu trinken. Bevor unsere Güter an unsere Leute gebracht werden konnten, wurden sie kriminell entwendet.

8. Die Überlebenden werden wie in einem Ghetto verdursten, verhungern und elendlich umkommen. Schreie und Notrufe war mehrmals unter den Trümmern zu hören. Aber niemand tut etwas. Die Haitianer selbst haben nur ihre Hände zum Graben.

9. Der dominikanische Präsident hatte anfangs eine grosse Kampagne hier im Land gestartet - mittlerweile hat er sicherlich vom Ami andere Anweisungen bekommen. Alles wurde gestoppt unter dem Titel: Das Land ist voll von Helfern und gar kein Platz für weitere Helfer. Für alle ist gut gesorgt.

Was für eine Schweinerei ist da möglich?

10. Unsere haitianischen Gärtner, die alle ihre Familien dort drüben haben, müssen einmal im Jahr ihre Visa und Passports verlängern lassen. Das ist ja nun nicht mehr möglich, da es keine Ämter dafür gibt. Somit dürfen sie niemals mehr einreisen (Stand heute).

11. Keiner kann etwas tun - von Augenzeugen wurde berichtet, dass die, die sich aufbäumen einfach erschossen wurden....erzählte unser Chef-Gärtner. Er steht da, erzählt, übergibt sich, heult.

12. Die USA zeigt, was möglich ist.

13. Dieses Erdbeben ist kein natürliches - es geht um eine neue Waffe, die vorgeführt wurde.

14. Dem soll natürlich nicht auf die Spur gekommen werden.

15. Eines Tages wird auch das heraus kommen. Haiti ist eh elendlich und arm und kann für solche Versuche genutzt werden.

Welche Idiotie - wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich der Welt sagen, keiner reise in das Land, was sich so herrlich darstellt als Herrscher. Die USA müsste komplett von allen gemie-den werden. Aber das glaubt ja auch keiner, dass das stimmt, was wir hier aus erster Hand zu hören bekommen.

Es passt in die vielen Miss-Situationen der USA.

Zu wissen, eine Familie ist bei einem (natürlichen) Erdbeben umgekommen, ist traurig und schwer, aber eben die Natur.

Zu wissen, eine Familie ist bei einem Erdbeben umgekommen, welches nicht natürlich ist - ist Völkermord.

Zu wissen, dass eine Familie auch bei einem inszenierten Erdbeben überlebt hat, ist keine Freude, denn diese Familie wird langsam und elendiglich umkommen. Das ist Menschen-rechtsverletzung, Folter und blanker Horror.

Was bleibt zu tun?

Zu beten, dass alle, die sterben müssen, schnell sterben können.

Liebe liebe Grüsse
xxx

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Und hier die Entgegnung meines Geschäftsfreundes, dessen Ehefrau (Kinderärztin mit eigener Praxis) aus Haiti kommt und alle ihre Verwandten und Freunde dort hat, mit denen sie täglich telefoniert (und bisher niemand von ihnen verletzt oder getötet wurde):

Lieber Thyl,

wer ist denn diese Vollidiotin, die solchen Schwachsinn schreibt ? Und die Schweinerei, nach der sie frägt, findet wohl eher in ihrem blöden Kopf statt?

Wir haben Verwandte in Haiti und die erzählen uns jeden Tag etwas völlig Anderes, wie es dort zugeht und dass es ein Segen ist, dass die US-Armee dort endlich für halbwegs Ordnung sorgt und zunehmend die Hilfsgüter mit Hubschraubern verteilt, weil man auf den Strassen, vor allem in die ländlichen Regionen anders gar nicht vordringen kann.

Und was soll die unglaublich dumme, völlig aus der Luft gegriffene Anschuldigung, die USA hätten dieses Erdbeben künstlich erzeugt - wozu und mit welchen Mitteln?  Hat jemand diese Atombombe der Sprengkraft von mehreren 100.000.000.000 Hiroshima-Bomben etwa explodieren gehört und wer hat gesehen dass dort in Haiti das Riesenloch dafür gegraben wurde und den Explosionskra-ter?  Was gab und gibt es dort für die Amis zu holen ???  Der Flughafen und der Hafen funktionie-ren auch wieder teilweise - Gott sei Dank. Die Ärzte und andere Mitglieder unserer Familie sind rund um die Uhr im Einsatz, verbinden, operieren, amputieren, schienen gebrochene Arme, Beine, ge-ben Antibiotika, bekämpfen die beginnenden Infektionskrankheiten, Vereiterungen. Blutvergiftung-en etc. etc. etc.

Sie reisen auch ungehindert ein und aus, um zusätzlich neues Hilfsmaterial herbeizuschaffen über zusätzliche Hilfs-Quellen.

Natürlich gibt es immer noch kein schweres Gerät, um die gebrochenen Betondecken, -Trüm-mer allerorten anzuheben und u.U. weitere vielleicht noch lebende Schwerverletzte herauszuziehen - die müssen leider, leider alle sonst elendiglich im nicht enden wollenden Chaos verrecken.

Wie muss jemand, der einen solchen Dünnschiss, verzapft, voll von abgrundtiefem Hass auf ein Land sein, das als einziges hier effizient Hilfe bringen kann?  Nur die Franzosen haben bisher über die Amis gemault, (aber selber nichts wesentliches geleistet), weil die Amis das Heft in die Hand genommen haben und es endlich ab diesem Moment tatsächlich richtig vorwärts geht mit der Hilfe. (....)

Es wird noch Wochen dauern bis jeder Ort, jede Strasse von Hilfskräften begangen und versorgt worden sein wird, das ist nun mal leider, leider so und der Aufbau wird Jahre dauern. Aber Sie, die Sie so weit das Maul aufreissen, werden dann sicher nicht mehr dabei sein ...!!!.

Herzliche Grüsse, H. Sö.

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Meine Bemerkungen:

Wenn die Ansichten und Meinungen dermassen auseinander gehen, ist schwer zu raten. Wichtig für uns Lichtarbeiterinnen und Lichtarbeiter ist wieder einmal, dass wir nicht VERurteilen, sondern nur zu verstehen versuchen. Und erst wenn wir verstanden haben zu handeln beginnen.  Aber gerade hier ist es nicht einfach, Gemeinsamkeiten der Ansichten zu finden, da beiden Seiten viele Informationen fehlen um die eigene Meinung aus den Zusammenhängen bilden zu können.

Nachdem wir in den letzten vielen Jahrzehnten zunehmend erfahren mussten, dass es der U$ Regierung in allen bisherigen Fällen nur um die Vergrösserung ihrer Weltmacht ging, und dies ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste, so neigen wir natürlich dazu, die Version der strategischen Absicht anzunehmen, denn diese dunkle Elite besitzt die technischen Möglichkeiten der Auslösung von Erdbeben grössten Ausmasses (und die kriegsmässige Anwendung von Wettermanipulation). Dies weiss offenbar mein Freund nicht im Detail, deshalb seine scharfe Entgegnung.

Ich denke, dass es am sinnvollsten ist, wenn wir viele gute Gedanken und Wünsche sowohl an die Betroffenen als auch an den US Präsidenten Barack Obama und an alle von ihm beauftragten Hilfskräfte senden, denn dies sind ja Alle auch Menschen und wohl die Meisten davon mit guten Absichten.      Thyl

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Hier die Stellungnahme vom Schweizerischen Roten Kreuz zur obigen E-Mail:

----- Original Message -----

From: "info Redcross" <info@redcross.ch>

To: "STEINEMANN" <Thyl.Steinemann@bluewin.ch>

Sent: Friday, January 22, 2010 5:31 PM

Subject: AW: Kontaktformular redcross.ch

Sehr geehrter Herr Steinemann

Ich bestätige den Erhalt Ihres Mails und reagiere, weil das von Ihnen weitergeleitete Mail eine Reihe von Unwahrheiten enthält:

Zu Punkt 1: keine ernstzunehmende Quelle hat gesagt, der Flughafen PaP sei zerstört, sondern es wurde mitgeteilt, Teile des Flughafens seien beschädigt. Das Problem ist vor allem die Überlastung. Die Rotkreuzbewegung kann täglich mehrere Flüge via PaP abwickeln, auch der von uns gechar-terte Frachtflug konnte am Montag von Genf kommend direkt in PaP landen, wie auch im Schweizer Fernsehen zu sehen war.

Zu Punkt 2: so generell formuliert trifft diese Behauptung bestimmt nicht zu. Die Helfer des Schwei-zerischen Roten Kreuzes reisten ohne jede Bezahlung von Schmiergeldern an "die Amerikaner" nach Haiti, sei es auf dem Landweg via Dominikanische Republik, sei es direkt.

Zu Punkt 3: Das Französische und das Spanische Rote Kreuz haben Wasseraufbereitungsanlagen nach Haiti gebracht und in Betrieb, die derzeit 200'000 Menschen mit Wasser versorgen, die Kapa-zität soll verdoppelt werden. Andere Organisationen haben ebenfalls Wasser nach Haiti gebracht. Die Behauptung, es gebe keinen Tropfen Wasser, ist unwahr.

Zu Punkt 5: kein einziger Bericht der Rotkreuz-Helfer in Haiti spricht von Problemen wegen Regen, auf den Bildern aus PaP ist auch nichts davon zu sehen, erst recht nicht von Verwesungsmassen, die durch "den vielen Regen" die Strassen geschwemmt würden.

Zu Punkt 8: niemand tue etwas ist völlig falsch - am 20. Januar, als die von Ihnen weitergeleitete Mitteilung verfasst wurde, waren schon Hunderte, wenn nicht Tausende von Helfern im Land.

Zu Punkt 13 und folgenden: das entspricht Verschwörungstheorien, die bereits im Zusammenhang mit der Schweinegrippe und früher mit Aids ohne jede seriöse Grundlage und ohne jeden ernsthaf-ten Nachweis in Umlauf gesetzt wurden.

Mit freundlichen Grüssen

Beat Wagner

Schweizerisches Rotes Kreuz / Croix-Rouge suisse                                      
Leiter Kommunikation / Chef du Service de communication
Rainmattstrasse 10 / Postfach / Case postale
CH-3001 Bern
Tel. direkt +41 (0)31 387 74 08    Mobil +41 (0)76 372 41 84    Fax +41 (0)31 387 74 27
beat.wagner@redcross.ch     www.redcross.ch 

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> Eine weitere Sicht der Dinge, welche Hintergründe aufdeckt, siehe "nächste Seite"

 

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