Viele klammern sich aus Bequemlichkeit
an die Dualität, weil sie der Masseninstinkt
am spirituellen Fortschritt hindert 

St. Germain

 – 20. Juni 2006  durch Mike Quinsey –

Es dürfte recht deutlich sein, dass ihr zunächst einmal den Wunsch hegen müsst, euch aus der dritten Dimension herauszubewegen, bevor ihr euch auf eine Reise in die höheren Dimensionen begeben könnt. Doch Viele klammern sich noch immer an diese Dimension – aus Furcht vor Veränderungen. Dahinter steckt Bequemlichkeit, – die Behaglichkeit des Vertrauten, auch wenn es keine ideale Situation ist. – Da gibt das Beispiel der Erfahrung mit der Irakischen Bevölkerung, wo von Manchen die Idee einer Befreiung Saddams durchaus begrüsst werden würde. Da sie jetzt empfinden, dass es ihnen schlechter geht als vorher, würden sie tatsächlich gern zu seinen Regime zurückkehren; etwas Anderes darüber hinaus können sie nicht erkennen. 

So ist es die Akzeptanz dessen, was um euch ist, das dessen Weiterexistenz bestimmt. Und es ist zuweilen der Mangel an Visionen und Vertrauen in Leute mit guten Absichten. Die Menschen haben einen Herden-Instinkt und fühlen sich behaglicher, wenn sie mit der Masse gehen. Wenn sie Einwände gegen die Situation haben, möchten sie nicht, dass (ausgerechnet) sie diejenigen sind, welche die Einwände offen zur Sprache bringen, aus Angst davor, anders als die Anderen zu sein.

Nachdem diese Punkte deutlich gemacht sind, ist zu sagen, dass es aber auch Seelen gibt, welche die Nöte Anderer durchaus erkannt haben. Sie werden gewöhnlich mit einer Thematik hervortreten, die ihnen am Herzen liegt. Sie haben nicht nur den Wunsch in sich entdeckt, Dinge zu ändern, sondern – was noch wichtiger ist – den Willen, dies auch in die Tat umzusetzen. Notiz von dem zu nehmen, was nötig ist, ist eine Sache, und die Energie der Gedanken wird das irgendwann manifestieren. Aber die Energie des Willens, es tatsächlich zu verwirklichen, wird wesentlich schnellere Resultate herbeiführen.

Einige unter euch sind sich immer noch nicht sicher, auf welche Weise sie sich selbst auf den Pfad des Aufstiegs lenken sollen. Die Antwort ist im Wesentlichen die selbe wie soeben angedeutet: Ihr müsst euch diese Veränderung herbeiwünschen, die euch aus der gegenwärtigen Ebene eures Lebens heraushebt. Wenn ihr nicht bereit seid, euch von der Stelle zu bewegen, werdet ihr natürlich keine Fortschritte machen. Tatsache ist ja, dass die Dualität trotz ihrer negativen Seite immer noch die Bedürfnisse derer befriedigt, die sich mit dem begnügen, was sie zu bieten hat.

Niemand aus den höheren Ebenen würde aber diejenigen unter euch kritisieren, die mit ihren Erfahrungen der Dualität noch nicht am Ende sind. Wenn ihr jedoch Zeiten habt, in denen ihr das Gefühl habt, die Dualität lieber hinter euch lassen zu wollen, werden wir da sein, um euch behilflich zu sein. Wir haben schon oft betont, dass euer freier Wille über allem Anderen steht, doch müsst ihr lernen, dass damit auch Verantwortlichkeit für euer Handeln einhergeht. 

Es ist Tatsache, dass ungeachtet der Umstände, wie sehr ihr von bestimmten Aktivitäten beansprucht seid, irgendwann der Punkt kommt, wo ihr weiterkommen möchtet. Die Menschen brauchen meistens Anreize, aber sie möchten ihre Erfahrungen auch von einer Gegebenheit auf die andere übertragen. Denn irgendwann kommt Langeweile auf, und dann ist eine Veränderung unvermeidlich.

Die Frage ist: Wann werdet ihr die Dualität durchschauen und erkennen, dass sie niemals vollkommene Erfüllung bringen wird?! Wann werdet ihr beispielsweise anstreben, eine neue Ebene zu finden, die eurem wahren Selbst besser entspricht? Das heisst: Wann werdet ihr erkennen, wer ihr in Wirklichkeit seid – und euer Höheres Selbst anerkennen? Verseht euch nicht: Ihr Alle habt ein Höheres Selbst, auch wenn dies (bisher) nicht (an-)erkannt wurde! Ihr könnt keinen Fortschritt erreichen, wenn ihr das nicht anerkennt, und – höchst wichtig – bevor ihr nicht Notiz nehmt von der Führung, die euch gewährt wird. 

Ihr mögt nun fragen: 'Wo ist denn mein Höheres Selbst?' – Und ich sage euch: Es ist sowohl innerhalb als auch ausserhalb von euch. Ihr seid ständig mit ihm verbunden und seid der Teil von ihm, der erfährt, wie es ist, in der Dualität zu leben. Es ist euer Bindeglied zu den höheren Dimensionen, die ja eure wahre Heimat sind. Ihr mögt zwar kein bewusstes Gewahrsein eures Höheren Selbst haben oder dessen Existenz vielleicht sogar leugnen; doch versucht, euch hinzusetzen und auf den Rat zu "hören", den ihr erhaltet. Das Problem für viele (leider noch die Meisten; tst) Leute ist, dass sie gegen diesen (inneren) Rat argumentieren möchten, in der Meinung, sie wüssten es besser. 

Wir sprechen nun über eure 'Geistführer', die ebenfalls mit euch sind und ihre Dienste anbieten, wenn sie darum gebeten werden. Doch viele unter euch vergessen diese Möglichkeit, wenn sie mit Problemen konfrontiert sind. Wenn ihr dann anfängt, blindlings durch die Gegend zu rennen, werdet ihr mit Sicherheit in Hindernisse hineinrennen. Das ist dann eure Entscheidung; nur erinnern wir euch daran, dass das nicht so sein muss.

Viele wenden sich nur dann an Gott, wenn sie in grossen Schwierigkeiten sind, und sogar dann werden Manche mit Gott darüber hadern wollen, was in ihrem Leben geschieht. Gebt Gott die Gelegenheit, euer Leben in positiver Weise zu beeinflussen, betet oder meditiert, je nachdem, was ihr bevorzugt. Seid versichert: Immer, wenn ihr euch an die höheren Mächte wendet, werden eure Gesuche oder Bitten zur Kenntnis genommen werden; aber macht nicht Andere verantwortlich, wenn ihr nicht das bekommt, was ihr begehrt.

Wenn ihr euch selbst bestimmte Umstände schafft, müsst ihr euch ihnen auch stellen und könnt nicht vor ihnen weglaufen. Wie könnten eure Erfahrungen von Nutzen sein, wenn ihr die Konsequenzen eures Handelns umgehen könntet?! Nicht jede Situation kann vollständig analysiert und die Gründe ihres Entstehens aufgedeckt werden. Karma ist zuweilen ganz offensichtlich und zumeist weitgehend im Spiel, und da kann eine Reihe von Leuten durch einen Anstoss-Effekt mit beeinflusst sein.

Wenn ihr den Wunsch hegt, euch aus dieser Dimension herauszubewegen, bittet um Erfahrungen, die euch eine neue Richtung weisen. Haltet Ausschau nach Wegen, die einen anderen Zugang zum Leben und zu anderen Menschen erfüllen. Zu den feinsten Menschen zählen Diejenigen, die in ein und derselben Lebenszeit das LICHT erkannt haben und sich entschlossen haben, anderen zu helfen, welche dies noch nicht erlebt haben. Es sind Menschen, die ausreichend tiefgehende Erfahrung haben, um zu wissen, was Andere zurzeit durchmachen. Das ist handelnde Liebe; und wenn ihr erst einmal anfängt, Andere an die erste Stelle vor euch selbst zu setzen, werdet ihr euch höher hinauf bewegen.

Ihr habt die Redewendung "gemeinsam für die Sache", und nichts könnte zutreffender sein. Ihr könnt einander entweder herunterziehen oder aufrichten, und da ihr alle Eins seid, ist es sinnvoll, gemeinsam an eurer Weiterentwicklung zu arbeiten. Woran es mangelt, ist die Liebe für eure Mitmenschen, und Viele scheinen die Probleme anderer Leute zu gering zu schätzen. Helft einander, wo es möglich ist; das wird helfen, den Wandel zu beschleunigen, der euch weiterbringt.

Ich bin St. Germain, und ich blicke auf euch mit verklärten Augen – und sehe das sinkende Schiff, während die Musik weiterspielt. Helft den jungen Seelen, zu begreifen, dass dies jetzt kritische (entscheidende) Zeiten sind; vielleicht werden sie noch aufwachen hinsichtlich der Chance, aus der Dualität heraus ins LICHT aufzusteigen. Freiheit ist ein Geschenk, mit dem umzugehen Einige noch nicht gelernt haben. Nutzt sie weise zur eurer Befreiung aus der Dualität – und nicht dazu, in den Abgrund abzusinken.

Danke, St. Germain !

Mike Quinsey

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